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"Wer von Herzen und freiwillig etwas weggibt, hilft anderen und beschenkt sich selbst: mit Freude, mit Dank, mit guter Tat."

Verfasser unbekannt

 

Fundraising - kein Sammeln und Jagen, sondern Forstwirtschaft


Was ist Fundraising?

„Fundraising“ setzt sich zusammen aus den englischen Begriffen „Fund“ (= Vermögen) und „to raise“ (= erschließen). Frei übersetzt bedeutet „Fundraising“ also das Erschließen von Vermögen. Da es im Deutschen keinen treffenderen Begriff gibt, hat sich „Fundraising“ als Begriff zur Beschreibung der Akquisition von privaten Ressourcen durchgesetzt. Das muss nicht immer Geld sein. Zu diesen Ressourcen gehören z.B. auch Sachmittel, freiwillige kostenlose Mitarbeit, Dienstleistungen, Netzwerke und soziale Kontakte, politische Unterstützung sowie Empathie und emotionale Unterstützung. Fundraising ist somit quasi die kontinuierliche Frage nach Unterstützung.
 

Ganz korrekt definiert ist Fundraising…

„… die systematische Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten einer steuerbegünstigten Organisation, welche darauf abzielen, alle benötigten Ressourcen (Geld-, Sach- und Dienstleistungen) durch eine konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Ressourcenbereitsteller (Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, öffentliche Institutionen) zu möglichst geringen Kosten zu beschaffen.“ (Urselmann, Michael: Fundraising, 6. Auflage, Wiesbaden 2014).

Im Vordergrund steht dabei die Beziehung zu Interessenten und möglichen Förderern. Erst wenn die Beziehung – auf emotionaler und rationaler Art – gefestigt ist, werden Interessenten und potenzielle Förderer auch bereit sein, ihren Beitrag zu leisten. Und das möglichst dauerhaft.
 

Warum ist professionelles Fundraising für gemeinnützige Organisationen so wichtig?

Die staatlichen Leistungen und Förderungen, z.B. im Sozialsystem und in der Entwicklungshilfe, aber auch im Kultursektor oder im Bildungsbereich, werden seit Jahren geringer. Diese Lücke wird häufig von gemeinnützigen Organisationen gefüllt. Diese sind auf regelmäßige Einnahmen angewiesen, um Ihre satzungsgemäßen Zwecke erfüllen und langfristige Projekte kontinuierlich durchführen zu können. Nur mit einem verlässlichen Budget können Maßnahmen effizient und zielführend geplant und umgesetzt werden. Gerade unpopuläre Projekte, wie z.B. Obdachlosenhilfe, sind ohne aktive Spendenwerbung kaum denkbar.
 

Warum braucht eine gemeinnützige Organisation externe Dienstleister?

Gerade kleinere Organisationen haben weder die personellen noch fachlichen Ressourcen, um ein dauerhaft erfolgreiches Fundraising sicherstellen zu können. Externe DienstleisterInnen führen viele Fundraisingmaßnahmen effizienter und somit kostengünstiger durch, während sich die Organisationen auf die Erfüllung ihre eigentlichen Hauptaufgaben, wie z.B. die Katastrophenhilfe oder die Kinder- und Jugendarbeit, konzentrieren können.


Wie arbeiten Fundraising-DienstleisterInnen?

Fundraising-DienstleisterInnen arbeiten immer in enger Abstimmung mit den Auftrag gebenden Organisationen zusammen. Alle Maßnahmen werden gemeinsam konzipiert und durch die Organisationen freigegeben. Die Zusammenarbeit und vor allem die Spenderansprache unterliegen dabei höchsten Datenschutzvorgaben. Ein Verkauf oder eine anderweitige Verwendung von Spenderadressen außerhalb der Vereinszwecke ist rechtlich unzulässig und zieht empfindliche Strafen nach sich. Die vollständige, insbesondere inhaltliche Verantwortung verbleibt bei der beauftragenden Organisation.

Organisationen, die das DZI-Siegel tragen, müssen diese Anforderungen selbstverständlich auch im Umgang mit externen DienstleisterInnen erfüllen. Die meisten Agenturen richten sich deshalb automatisch nach den Regeln des DZI und erfüllen damit auch die Grundregeln des Deutschen Fundraising Verbandes (DFRV) für ein gutes, ethisches Fundraising.

Quelle: DFRV

 

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